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175 Jahre #ausLiebe

Vergangene Woche durfte die Diakonie Deutschland ihr 175-jähriges Jubiläum feiern. Einer Rede Johann Hinrich Wicherns am Kirchentag in Wittenberg im Jahr 1848 wird die Geburtsstunde der Diakonie zugeschrieben. Zum Festakt waren Persönlichkeiten aus Diakonie, Kirche, Politik und Geschichte ins Museum für Kommunikation in Berlin geladen.

Dr. h.c.Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche Deutschland, erinnerte in ihrer Andacht an die wichtige gesellschaftliche Rolle von Diakonie und Kirche. Diakonie sei für sie „praktiziertes Evangelium“. Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, sprach über die aktuelle politische und gesellschaftliche Unsicherheit. Seiner Meinung nach gehört eine zivilisierte und öffentliche Religion unbedingt in die heutige Zeit. Geburtshelfer für die Diakonie sei für ihn Jesus, den er als ersten Diakon bezeichnete. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz, sowie Maria Loheide, die Sozialvorständin der Diakonie, und Jörg Kruttschnitt, Finanzvorstand, waren als Ehrengäste geladen. Scholz betonte in seiner Festrede die wichtige Rolle, die Diakonie für einen starken Sozialstaat leiste.

Als Vertreter für die Diakonischen Gemeinschaften war auch Diakon Tobias Petzoldt, Geschäftsführer des VEDD, beim Festakt als Gast mit anwesend. „Besonders schön fand ich, dass Mitarbeitende und Klienten aus Schwalmstadt, aus Hephata und aus dem Rauhen Haus mit auf der Bühne standen und von ihrer Arbeit erzählt haben“, ist sein Fazit des Abends. „Auch nach dem offiziellen Teil, der sehr beeindruckend war, herrschte ein gutes Miteinander. Wir gratulieren der Diakonie sehr herzlich zu 175 Jahren #aus Liebe. Wir fühlen uns ihr sehr verbunden, denn wir als Diakoninnen und Diakone tun unseren Dienst schließlich auch aus Liebe.“

Mehr Informationen zur Geschichte der Diakonie und zum Jubiläum finden Sie hier.

Fotos: Diakon Tobias Petzoldt
Text: Diakonin Arnica Mühlendyck

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