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Kommunikation statt Kontemplation

Der VEDD ist am 1. März ist die neue Geschäftsstelle nach Berlin-Mitte umgezogen

Abschied aus Zehlendorf…
… Willkommen in Mitte

Die Geschäftsstelle des VEDD hat schon einige Umzüge hinter sich. 1972 ging es von Berlin nach Bielefeld, damals noch unter dem Namen „DD – Deutsche Diakonenschaft“. Der Grund für den Umzug war der günstigere Standort. 1999, dann schon als VEDD, zog die Geschäftsstelle von Bielefeld nach Kassel, um Verwaltungskosten zu sparen und die verkehrsgünstige Lage in der Mitte Deutschlands zu nutzen. Doch schon wenige Jahre später, 2005, wechselte die Geschäftsstelle nach über 30 Jahren zurück an den Rand der Hauptstadt des nun vereinten Deutschlands, nach Zehlendorf. Entscheidender Grund für den Umzug war die gewünschte Nähe zu den anderen Verbänden im Diakonat, dem Zehlendorfer Diakonieverein und dem Kaiserswerther Verband.

Fast 20 Jahre hat die Geschäftsstelle des VEDD nun in Zehlendorf verbracht. Seit dem 1. März ist dieses Kapitel nun Geschichte: Die Geschäftsstelle ist in die Caroline-Michaelis-Straße 1 in Berlin-Mitte umgezogen. Obwohl die Büros in Zehlendorf ansprechend und die Bürogemeinschaft herzlich waren, reift der Wunsch nach einer zentraleren Lage für die Geschäftsstelle bereits mehrere Jahre. Denn: Zehlendorf ist eher ein Ort der Kontemplation und Ruhe. Unmittelbare Vernetzung mit Partnern aus Diakonie und Kirche ist am Rande Berlins schwierig. Der neue Standort ist das EWDE, das Haus der Diakonie. Unter anderem befindet sich dort die Zentrale des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe, die evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe e.V. und die Evangelische Zentralstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung „midi“. Mit „midi“ wurde bereits in den letzten Jahren immer wieder gut zusammengearbeitet. Der VEDD ist also fachlich, inhaltlich und logistisch in guter Gesellschaft. Die technische Ausstattung ist in den neuen Räumlichkeiten hat sich verbessert, auch wenn die Büroräume selbst etwas kleiner als bisher sind. Grund genug, die Archiv- und Kellerräume in Zehlendorf, die sich in den letzten rund 20 Jahren stetig gefüllt haben, zu sortieren. 

Für Sitzungen und Treffen eignet sich der neue Standort ebenfalls sehr gut: Die Konferenzräume können kostenlos mitgenutzt werden und das Gästehaus Lazarus befindet sich in unmittelbarer Nähe. Der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr ist durch den Nordbahnhof Berlin und mehrere angrenzende U- und Straßenbahn-Linien gegeben. Auch der Hauptbahnhof ist nur rund 1,5 Kilometer entfernt. 

Nachdem der Umzug nun aus diversen Gründen einige Male verschoben wurde, konnte er am 28. Februar mit vereinten Kräften von Geschäftsführer Tobias Petzoldt und Gabriele Hansen, dem Herz der Geschäftsstelle, umgesetzt werden. Nun freuen sich die beiden über Besuch und Kontakt zu Gemeinschaftsmitgliedern aus ganz Deutschland – die den VEDD nun leichter erreichen können. 

Text: Arnica Mühlendyck
Fotos: S. Spahn

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